Auszeichnungen

mikado ag mit Franz-von Mendelssohn-Medaille geehrt.

mikado Junior zum Projekt des Monats Juli 2005 der Berliner Landesinitiative Projekt Zukunft gekürt.

macmon Preisträger des "Best-Practice-Wettbewerbs 2005"

mikado ag mit Franz-von Mendelssohn-Medaille geehrt

Für ihr besonderes bürgerschaftliches Engagement ist heute die im IT-Bereich tätige mikado ag aus Schöneberg mit der erstmals verliehenen Franz-von-Mendelssohn-Medaille der Berliner Wirtschaft geehrt worden. IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer und Handwerkskammer-Präsident Stephan Schwarz hatten die Auszeichnung ausgelobt und dafür aus privaten Mitteln zusammen 10.000 Euro Preisgeld zur Verfügung gestellt. Über den Sieger entschied eine Jury mit Vertretern aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Gesellschaft. Ihr lagen insgesamt 42 Bewerbungen und Vorschläge Dritter vor. Die Medaille - die an den früheren Berliner IHK-Präsidenten Franz von Mendelssohn (Amtszeit 1914-1931) erinnert - soll künftig jährlich vergeben werden. Die Aktion wurde von der "Berliner Morgenpost" mitinitiiert und als Medienpartner begleitet.

Der IT-Dienstleister mikado ag überzeugte die Juroren mit seinem Konzept, über Geld- und Sachspenden hinaus Auszubildende als Vermittler betrieblicher Kenntnisse und betrieblicher Wirklichkeit in Schulen und Jugendeinrichtungen einzusetzen. Das Engagement ist auf Dauer angelegt und zeugt nach Ansicht der Jury von viel Kreativität. Zu unentgeltlichen Angeboten der Nachwuchsfirma "mikado junior" gehört es, unter anderem Schulen mit Rechnern und Netzwerkkomponenten auszurüsten. Die mikado ag besteht seit 22 Jahren. Sie beschäftigt eigenen Angaben zufolge derzeit 42 Mitarbeiter und sechs Auszubildende.

"Wir wollen öffentlich machen, dass sich viele Unternehmer in dieser Stadt gesellschaftlich engagieren", betonte IHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer bei der abendlichen Preisverleihung im ehemaligen Mendelssohn-Bankhaus in der Jägerstraße 49/50 in Berlin-Mitte. Gerade das Engagement kleiner Firmen sei oftmals kaum bekannt. Mit dem Preis solle außerdem Mut zur Nachahmung gemacht werden. Trotz vieler Initiativen der Wirtschaft gebe es in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch großen Nachholbedarf bei Sponsoring oder Mäzenatentum, sagte der IHK-Präsident.

Pressemitteilung der IHK Berlin vom 22. Juli 2005

 

Projekt des Monats Juli 2005 Mikado Junior

Juniorenfirma der Berliner Mikado AG betreut die Computertechnik von Berliner Schulen und sozialen Einrichtungen

Die Mikado AG, seit 1983 als IT-Systemberater und Dienstleister am Markt, setzt auf ein Firmenmodell, das bisher einzigartig in der Berliner IT-Dienstleistungsbranche ist: Die Auszubildenden führen mit "Mikado Junior" seit drei Jahren ihr eigenes Unternehmen. Nach dem Vorbild anderer Juniorenfirmen, etwa bei der BVG oder den Wasserwerken, setzt die Mikado AG als mittelständisches Unternehmen bei der Ausbildung auf das Prinzip Eigeninitiative: Insgesamt 12 Schulen und soziale Einrichtungen, von der Kita bis zum Jugendclub, werden von fünf Auszubildenden kostenlos betreut.

Die Azubis der Mikado AG sind der Computernotdienst der Berliner Schulen. Sie retten die Schülerzeitung, wenn kurz vor dem Druck der Hauptrechner ausfällt, sie holen verloren geglaubte Datenbestände zurück oder verkabeln das Schul-Sekretariat neu. Doch in erster Linie will die Mikado AG mit ihrer Juniorfirma die Medienkompetenz an Schulen stärken. Dabei erweist es sich als Vorteil, wenn die Schüler von Jugendlichen lernen, die die gleiche Sprache sprechen.

Möglich machte das Firmenmodell die Kreditanstalt für Wiederaufbau, indem sie seit 2004 mehr als 150 ausrangierte PC und Monitore zur Verfügung stellte, die die Junior-Unternehmer im Rahmen von Patenschaften testen, konfigurieren und weiterreichen. Neben der gesponserten Hardware soll die Eigenleistung der Azubis zukünftig die "Mikado Junior" finanzieren helfen: Für die Dienstleistung können die Kunden ein Stundenkontingent bei den Azubis kaufen. Der Honorarsatz liegt bei rund einem Drittel der marktüblichen Preise. Bereits drei Schulen haben damit ihre Netzwerke abgesichert und so auch die Mikado AG unterstützt, neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Sollte das Modell Erfolg haben, will das Unternehmen in den kommenden Jahren bis zu zehn neue Auszubildende einstellen. Letztlich profitiert aber auch die große Mikado AG von Mikado Junior: Die Auszubildenden schaffen neue Kontakte und binden die Kunden an das Unternehmen. Und sie bringen neue Ideen ein: Nach dem Beispiel der Mikado Junior planen die Geschäftsführer bereits eine neue Anwendung des "betreuten Surfens": die "Mikado Senior".

 

Beste IT-Praxis

Preisträger des "Best-Practice-Wettbewerbs 2005" der Initiative We make IT.berlinbrandenburg ausgezeichnet

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Presseinformation - 14.4., 11.30 Uhr

Ob Überwachungssysteme, die in öffentlichen Verkehrsmitteln für mehr Sicherheit sorgen und Vandalismus verhindern, ob Software, die die elektronische Abwicklung der Beantragung von staatlichen Fördermitteln ermöglicht - in Berlin und Brandenburg finden sich viele intelligente und am Markt erfolgreiche IT-Lösungen.

Den kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region, die diese IT-Lösungen entwickeln, eine Marketingplattform und damit mehr Öffentlichkeit zu bieten ist Ziel der Initiative We make IT.berlinbrandenburg und des von der Initiative Ende März ausgerufenen "Best-Practice -Wettbewerbs 2005".

Inzwischen stehen die, von jeweils einer Jury aus Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ausgewählten, 6 Preisträger des Wettbewerbes fest. Sie werden am 14.4.2005, anlässlich der Auszeichnungsveranstaltung auf der Messe ITprofits, prämiert.

Unter den Preisträgern im Kompetenzfeld "Sicherheit mit IT" ist die Mikado AG, die mit MACmon eine Lösung zum sicheren Zugangsschutz in LAN-Netzwerken entwickelt hat. MACmom erkennt, meldet und unterbindet das unerlaubte Eindringen in, ansonsten noch häufig sehr unsichere, LAN-Netzwerke.

 

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